Über mich

Seit meinem 15. Lebensjahr widme ich mich der Fotografie. Zunächst beschäftigte ich mich mit Naturmotiven, später mit Portraits und der Reportage. Mittlerweile ist die abstrakte Fotografie ein wichtiger Teil meiner Arbeit geworden. Durch die frühe literarische Beschäftigung mit diesen unterschiedlichen Themen fand ich meine Vorbilder in Henri Cartier-Bresson, Jim Rakete, Edward Hopper und Vincent van Gogh.

Meine naturfotografischen Arbeiten spiegeln die Natur so wieder, wie ich sie zum Zeitpunkt der Aufnahme vorfand. Mir liegt die unverfälschte Natur am Herzen, die den Betrachter für die Facetten der Schöpfung sensibilisiert und zum sorgsamen Umgang mit allen Geschöpfen anregt.

In der Portrait- und Reportagefotografie fange ich den flüchtigen Moment ein. Ich dokumentiere einen kleinen Augenblick unserer Lebenszeit, der bereits vergangen ist, wenn der Verschluss sich schließt. Um zu authentischen Bilder zu kommen, ist es mir wichtig, ein Teil der Situation zu werden. Meine Motive finde ich in Alltagssituationen, aber auch bei Theateraufführungen.

Mein Anliegen ist es den Augenblick festzuhalten, den kleinen winzigen Moment in dem sichtbar wird, was Menschen empfinden, denken, hoffen: Das absolut Authentische. Deshalb wird in der Nachbearbeitung nichts nachträglich entfernt oder hinzugefügt.

Die abstrakte Fotografie erlaubt mir, Zeiträume auf einem Bild darzustellen. Dazu bleibt der Verschluss lange geöffnet, Bewegungen des Motivs und vor allem der Kamera ergeben das endgültige Bild. Diese Technik ermöglicht eine Loslösung von Momenten, hin zu Zeiträumen. Durch die Abstraktion ergeben sich ganz neue Ansichten scheinbar alltäglicher Motive.